Powerfrühschoppen in Elsendorf

Hochkarätige Gäste beim Powerfrühschoppen der Freien Wähler Elsendorf

Die Landtagskandidaten Harald Hillebrand und Werner Maier sowie der Bundestagsdirektkandidat der Freien Wähler Christian Hanika,
stellen sich in Elsendorf vor.

Der Vorstand der Freien Wähler Elsendorf, Dr. Martin Biendl konnte am letzten Sonntag, neben den ca. 20 Gästen, die zum Powerfrühschoppen der Freien Wähler im Gasthaus Seppls Kamin gekommen waren, auch den 1. Bürgermeister Matthäus Faltermeier und die 2. Bürgermeisterin Angelika Mandlik begrüßen. Ebenso begrüßte  er Kreisrat Thomas Obster. Da der erste Redner, Christian Hanika, noch einen Folgetermin wahrnehmen musste, übergab Biendl im umgehend das Wort.

„Jung, dynamisch und mit 100 Prozent Energie“  mit diesem Slogan stellte sich der jüngste der FW-Kandidaten beim Powerfrühschoppen in Elsendorf vor. Der Bundestagskandidat kam gleich zur Sache, denn er stand schon wieder in den Startlöchern zum nächsten Termin.
Für den 27-jährige Bad Abbacher, Christian Hanika, stehen vor allem die Bürger im Mittelpunkt. Diese sollen viel mehr in die Politik und deren Entscheidung eingebunden werden. Zum Beispiel könnte, so Hanika, der Bundespräsident vom Volk gewählt werden und bei vielen Entscheidungen im Bundestag könnten die Bürger über Volksentscheide mit einbezogen werden. Das dies gut funktionieren kann, sieht man am Beispiel der Schweiz. An die Jungwähler appellierte Hanika sich für Politik zu interessieren und zur Wahl zu gehen. Er sieht die Demokratie in Gefahr, wenn sich immer weniger junge Leute für die Politik interessieren.
Auch die Korruption stieß Hanika sauer auf und zog gegen die Großkonzerne, die Spenden in Millionenhöhe an die  alten etablierten Parteien überweisen und sich so zum Schoßhündchen der Politiker mausern. Auch die Verschleppungspolitik bis nach der Wahl, die die Bundesregierung in Bezug auf den Schuldenschnitt betreibt, ist Hanika ein Dorn im Auge.
Die Wahlprognosen seien für die Freien Wähler gut und die Zeit ist reif für eine aktive Bürgerpolitik, beendete die jüngste Versuchung der Freien Wähler Bayern sein Statement.

Werner Maier, der Listenkandidat für den Bayerischen Landtag nahm die innere Sicherheit sowie die Bildungspolitik ins Visier. Täglich erlebe er die durchgeführten Reformen am eigenen Leib. Statistiken die vorliegen, sind einfach nur Halbwahrheiten. Nun gibt es von den 40000 Polizeibeamten bereits mehr Frauen, die als Teilzeitkräfte arbeiten. Die frei gewordenen Polizisten sind nicht nach unten eingesetzt worden wie es versprochen wurde, wusste Maier zu berichten. So stellt die nächtliche Streife schon ein Problem dar,  „Sie können sich gar nicht vorstellen, wie wenig Polizisten nachts noch Streife fahren können und die Rauschgift- und Internetkriminalität mache es auch nicht leichter“.
Als weiteren Schwerpunkt sieht der Polizeibeamte die Bildung. Er fordert gleiche Bildungschancen für alle. Frühzeit in die Kinder investieren, kann auch kostenintensive Resozialisierungsmaßnahmen bei straffälligen Erwachsenen vorbeugen. Konstatierte der zweifache Familienvater.

Als Direktkandidat für den Bayerischen Landtag, stellte sich Harald Hillebrand aus Abensberg, vor. Er wurde bereits im November 2012 als Spitzenkandidat von den Freien Wählern im Landkreis Kelheim einstimmig nominiert. Hillebrand spricht sich für eine saubere und bezahlbare Energiezukunft aus, die nicht von Großkonzernen bestimmt werden darf. „Derzeit ist der Strom an der Strombörse so günstig wie nie, jedoch zahlt der Verbraucher so viel wie noch nie“, stelle Hillebrand fest. Das hier etwas nicht stimme, dem stimmten auch die ca. 20 Zuhörer zu. Ebenso macht sich Hillebrand für den Landkreis als Bildungsregion stark. Er kämpft für ein Gymnasium in Neustadt und spricht sich für den Landkreis Kelheim als Hochschulstandort aus. Dies würde nicht nur der Bildung sondern auch der Wirtschaft in der Region zu Gute kommen, so Hillebrand. Zum G8 vertritt er den Standpunkt, dass die Eltern für ihre Kinder die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 haben sollten. Mit den Worten „unser wichtigster Rohstoff liegt zwischen den Ohrwascheln“ leitete der Abensberger die Diskussionsrunde mit den Anwesenden und das Weißwurstfrühstück ein.

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Von Links: Vorstand Dr. Martin Biendl, Landtagskandidat Werner Maier,Bundestagskandidat Christian Hanika, Landtagskandidat Harald Hillebrand, zweite Bürgermeisterin Elsendorf Angelika Mandlik, erster Bürgermeister Elsendorf Matthäus Faltermeier, dritter Bürgermeister Elsendorf Albert Dettenhofer.
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