Bürgergemeinschaft lädt erstmalig zum Holledauer Wirtshausabend in Mitterstetten

Ein volles Haus hatte die Bürgergemeinschaft der Gemeinde Elsendorf bei ihrem zum ersten Mal abgehaltenen „Holledauer Wirtshausabend“ im Gasthaus Kirzinger in Mitterstetten.

Viele Liebhaber der schönen Hallertauer Volksmusik waren der Einladung gefolgt. Entscheidend für das Zustandekommen des Abends, so Vorsitzender Dr. Martin Einladung BGDGEBiendl, war für ihn die Zusage von Hans Neumaier, der als Moderator durch den Abend führte. Dann begann er Gespräche mit den ortsansässigen Musikgruppen, wie der „Elsendorfer Saitenmusi“, der Familienmusik Engelhard, auch der „Holledauer Hopfamusi“ und letztendlich dem „Trio Z´sammg´stimmt“ und alle sagten dem Vorstand zu. Mit den Musikgruppen, deren Mitglieder größtenteils aus dem Gemeindebereich Elsendorf kommen oder aber einen Bezug dazu haben, wie vom „Trio Z´sammg´stimmt“ mit der ehemaligen Pfarrhaushälterin Rita Gleißner, stand das Programm für den Abend bei freiem Eintritt.  Die Sorge, dass nur wenige Zuschauer kommen, erwies sich als unbegründet, denn bis auf den letzten Platz war der Saal besetzt. So konnte Martin Biendl neben den Musikanten auch Bürgermeister Markus Huber mit Gattin und Pfarrer Albert Vogl mit seiner Pfarrhaushälterin begrüßen, ebenso viele Freunde des bayrischen Hoargartens, bevor er das Wort an Hans Neumaier, einem Holledauer Urgestein übergab. Die „Holledauer Hopfamusi“ eröffnete den Abend mit ihrer unverfälschten bayrischen Blasmusik und einer zünftigen Polka.  Hans Neumaier moderierte durch den Abend und wusste mit seinen Geschichten aus der Heimat zu unterhalten. In seinem schier unendlichen Fundus holte er allerhand Begebenheiten aus früherer Zeit hervor, die sich um den gesamten Gemeindebereich spannten und außerordentliche Kuriositäten zu Tage brachten.  Nicht nur landschaftliche Schönheit bietet die Holledau rund um Elsendorf, sondern auch kulturelle Schätze und Sagen, die von volkskundlichen Sammlern und -innen in Wort und Schrift erhalten wurden. Aus diesem Bestand schöpfte Hans Neumaier, aber auch aus alten Polizeiberichten konnte er Rückschlüsse auf die alte Zeit ziehen. So gab es zur„Hopfazupfa-Zeit“ wilde Raufereien in der Umgebung, oder man erfuhr, dass es die Pfarrer damals auch nicht leicht hatten. Außerdem spielte das Holledauer „Gwachs“ der Hopfen ebenfalls eine Rolle bei den Geschichten die sich wie ein roter Faden durch den Abend zogen. Dazwischen sorgten die Musikanten mit ihren schönen Weisen für Auflockerung. Die Familienmusik Englhard setzte Glanzlichter mit ihrer Musik und besonders die jungen Geiger der Familie erhielten einen extra Applaus. Die drei Mädels aus der Oberpfalz begeisterten mit besinnlichen oder schneidigen Liedern und die Elsendorfer Saitenmusik bezauberte mit ihren melodischen Musikstücken. Dazwischen sorgte die „Holledauer Hopfenmusi“ mit bodenständiger Blasmusik für den richtigen Rhythmus. Die Wirtsfamilie Kirzinger kredenzte mit Unterstützung des Vorstandes sowohl die kulinarischen als auch die flüssigen Genüsse der Holledau.  Am Ende des Abends verabschiedete Hans Neumaier die Gäste und bedankte sich bei den Künstlern der Bayrischen Musik genauso wie Martin Biendl, der auch Hans Neumaier für den kleinen Spaziergang durch die schöne Holledau herzlich dankte.

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